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Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Grasbrunn

Aus der Geschichte Grasbrunns und Keferlohs sind uns mehrere Großbrände überliefert. Im Jahre 1240 ging zum wiederholten Mal- während der Fehden zwischen Herzog Otto dem Erlauchten und den Grafen von Andechs-Meranien-der Weiler Keferloh in Flammen auf. "Das Stepfelmayr gut zu Graßprunn (heute Wohnhaus Gramanstr. 3) ist durch den Feindt anno 1632 in die Aschen khomen". Im Herbst 1632 brandschatzten die Schweden und vernichteten u.a. die Kirche St. Ulrich, das Schloß Stettingen (nahe dem heutigen ''MayrhäusI"), das Karner- und das Bauernschneider-Anwesen. Von einem verheerenden Brand, durch Kinderhand verursacht, wurde am 9. Juni 1834 Grasbrunn heimgesucht. Nur zwei Anwesen, der Zehentmaierhof und das Schafhaus, entkamen diesem Schicksal. St Ulrich brannte wiederum bis auf die Grundmauern nieder; ihr gesamtes Inventar wurde vernichtet. Nur eine kleine sitzende Madonna überstand in der Sakristei das Feuer. Erst 1838, als die neuen Glocken geweiht wurden, fand der Wiederaufbau seinen Abschluss. Nach diesem lnferno entstand am Dorfplatz, direkt neben dem damaligen Schmidhäusl, ein Löschwasserteich, die sog. Dorflacke.

Nach der Etablierung mehrerer "Bezirksamtswehren“ in unserer Umgebung - Hohenbrunn spielte eine Vorreiterrolle - entschlossen sich die Grasbrunner und Harthauser Landwirte eine gemeinsame freiwillige Feuerwehr zu gründen. Die offizielle Vereinsgründung der "Freiwilligen Feuerwehr Grasbrunn und Harthausen" fand im Jahre 1874 statt. Ende 1874 wurde die Satzung vom Bezirksamt München rechts d. Isar genehmigt. Erst Im Frühjahr 1875 wurde die erste Mannschaft unter dem Kommandanten Josef Kotter (Hausname: Kameter) und Bürgermeister Franz Lechner (Moar) aufgestellt. Aber außer ihrem guten Willen hatten die Männer kaum Möglichkeiten, wirkungsvolle Hilfe zu leisten. Feuereinreißhaken und Ledereimer zählten zu den wichtigsten "Requisiten". Bei einem Großbrand konnte man jedoch meist nur tatenlos zusehen; das Retten von Sachwerten "dem Flöchnen'' und Tieren war die Hauptaufgabe in den 1870er Jahren.

Nur ein Messinghelm sowie ein Leibriemen gehörten zur persönlichen Ausstattung der 52 Feuerwehrmänner im Jahre 1875. Die Mannschaft gliederte sich in Rottenführer (Chargen), Steiger sowie in die Spritzen- und Ordnungsmannschaft. Es herrschte ein militärähnlicher Drill: Vergehen gegen Anordnungen und Befehle wurden streng geahndet. Die Alarmierung erfolgte durch die Kirchenglocken bzw. den Hornisten.
Am 22.3.1879 gründeten schließlich, nach Differenzen mit Grasbrunn, die Harthauser Landwirte ihre eigene Wehr.
Im Sommer 1880 entstand das ''Feuerspritzenhaus''

In Grasbrunn standen eine handbetriebene Druckspritze, die sog. ''Löschmaschine'' für ca. 1.300,- Mark, eine Anstelleiter und nur wenige Meter Schlauchmaterial zur Verfügung. 1884 gewährten in der Gemeinde Grasbrunn bereits über 100 Feuerwehrmänner - bei nur 432 Einwohnern (!) den Brandschutz. Allein 18 Mann waren damals zur Bedienung der Löschmaschine notwendig.

Am 26.04 1891 fand die 27. Bezirksfeuerwehr-Versammlung München 1 im Grasbrunner Gasthaus Kotter-Haindl, unter Leitung des kgl. Regierungsrates Pündter statt. Wie schon bei der Inspektion am 11.6.1885 in Trudering, wurde auch hier die Freiwillige Feuerwehr Grasbrunn besonders gelobt. 1894 trat man in die Feuerwehr-Sterbekasse ein und 1898 wählten die Delegierten Bürgermeister Josef Kotter in den Ausschuss des Fw.-Bezirksverbandes München-Land.

In den Jahren zwischen 1900 und 1909 wurden 8 Mann der Freiwillige Feuerwehr Grasbrunn mit dem von König Ludwig II. gestiftetem Ehrenzeichen für 25jährige Treue ausgezeichnet.

Am 15.8.1911 musste, aufgrund "misslicher Verhältnisse" (so Bürgermeister Haindl), zusätzlich zur Freiwilligen Feuerwehr Grasbrunn eine Pflichtfeuerwehr eingerichtet werden. Bezirksfeuerwehrvertreter Bauer aus Perlach schrieb dazu: ''... indem die freiwillige Feuerwehr in seinem Stand der Mitglieder zurücksinkt, welcher sich wieder darauf stützt, indem sich diese Bewohner welche nicht bei der Freiwilligen Feuerwehr sind, bei Übungen der Freiwilligen Feuerwehr in nächster Nähe erscheinen höhnisch lachen und spotten, was die Mitglieder der FF kränkt, und die Folge dessen auch ihren freiwilligen Dienst aufgaben ..." Alle Einwohner vom 18. bis 55. Lebensjahr traten schließlich der Pflichtfeuerwehr bei; nach dem 1. Weltkrieg konnte sie wieder aufgelöst werden. Neben den Zimmerstutzenvereinen ''Hubertus" und "Almrausch" (Jungschützen), dem "Christlichen Bauernverein" sowie dem Raiffeisenverein hatte sich die Feuerwehr zu einer Grasbrunner Institution entwickelt.

In den Jahren 1921 / 24 erhielt die Mannschaft ihre erste Dienstbekleidung aus schwarzem Tuch. Sie löste die in Privateigentum befindlichen, grauen Lodenjoppen endgültig ab. 1925 verzeichnet eine Inventarliste die kurz nach der Jahrhundertwende beschaffte Saug- und Druckspritze (zuletzt 1951 im Einsatz, anschließend verkauft) und eine ca. 1906 hergestellte, noch heute vorhandene mechanische Leiter der Fa. Braun, Nürnberg.

Zu Beginn des 2. Weltkrieges besaß die Freiwillige Feuerwehr Grasbrunn folgende Ausrüstungsgegenstände: Eine fahrbare Saug- und Druckspritze, eine fahrbare Schiebeleiter, ca. 250 m Schlauchmaterial, eine Schlauchhaspel, 4 Schaufeln, 2 Spaten, eine Säge, eine Axt, 2 Pickel, 2 Kreuzpickel, ein Hydrant (Standrohr) und 2 Plattenhaken. 1942 beschaffte die Gemeinde eine polizeigrün lackierte Tragkraftspritze vom Typ TS 8 mit 800 l/min Leistung und dazugehörigem Transportwagen. Der Hersteller, die Münchener Firma Robel & Co. verlangte dafür 3.492,- Mark. Die Spanndienste für die Einsätze und Übungen erfolgten durch Zugmaschinen. Des weiteren konnte man noch auf 6 Pferde zurückgreifen.

Als die ersten Bomben auf München fielen, wurde die Nachbarschaftshilfe neu festgelegt: die Stadt München, Feldkirchen, Haar, Harthausen, Höhenkirchen, Siegertsbrunn sowie im Bezirk Ebersberg Oberpframmern, Parsdorf und Zorneding gehörten nun zum Ausrückebezirk Grasbrunns. Zur persönlichen Ausrüstung der auf 28 Mann reduzierten Wehr zählten Joppe, ein später grau gestrichener Messinghelm und ein Gurt. Der "Obertruppführer" des Grasbrunner Zuges, Josef Gaßner (Moar, Kommandant seit 1937), der Schriftführer Englbert Hamberger jun. sowie die Zugführer Michael Hagn (Resch, Kommandant ab 2.3.1959), Bernhard Stumpf (Schuster) und Gregor Stelzl (Neuhäusler) besaßen zusätzlich ein Faschinenmesser und eine Dienstmütze. Aufgrund einer Reichsverordnung von 1937 ging die Freiwillige Feuerwehr in die ''Feuerlöschpolizei'' über. Aus der Löschgruppe wurde nun die "Kompanie'', statt zur Übung trat man jetzt zum "Appell'' an. Südlich des Dorfplatzes kam ein geschlossener, betonierter Löschwasserbehälter hinzu.

Nach Kriegsende ging es mit der Freiwilligen Feuerwehr Grasbrunn langsam, aber ständig aufwärts. Von 1950 - 54 investierte die Gemeinde 5.000,- DM in die Wehr. In diesem Zeitraum leistete die Freiwillige Feuerwehr 786 Einsatzstunden. Anlässlich der Haarer Fahnenweihe im Jahre 1954 erhielten die Feuerwehrmänner eine blaue Dienstkleidung und neue Mützen. Die rot gestrichenen Stahlhelme stammten aus ehem. Wehrmachtsbeständen.

Einer der spektakulärsten Einsätze in den 50er Jahren.
Am 30.01.55 um ca. 15.00 Uhr war ein Schweizer Sportflugzeug des ''Bayer. Flugdienstes'' bei einer versuchten Notlandung gegen eine Hochspannungsleitung geprallt und auf die Felder am Hohenbrunner Weg gestürzt. Der Pilot und 3 Passagiere waren auf der Stelle tot. Der damalige amerikanische Flughafen Neubiberg entsandte sofort seine Feuerwehr, Gesamteinsatzzeit der FF Grasbrunn mit Absperrdienst, Leichenbergung und Nachtwache: 78 h.

Schon 1953 sah es der Grasbrunner Gemeinderat für notwendig an, in Neukeferloh eine Feuerwehr zu gründen. Nachdem sich trotz eines Aufrufes an alle Neukeferloher Männer niemand bereit fand, sprach 1. Bürgermeister August Simader im Winter 1955/56 einige Bürger persönlich an. Im Frühjahr 1956 erhielten folgende Feuerwehrmänner in der Neukeferloher Einkehr, dem späteren Gasthof Stadler, ihren Schutzanzug: Otto Bonnet, Johann Hepperle, Herbert Hindl, Johann Kastl, Anton Katzinger, Johann Koller und Helmut Maier. Die mit nur 7 Mann unvollständige Löschgruppe wurde der Freiwilligen Feuerwehr Grasbrunn, unter dem Grasbrunner Kommandanten Michael Hagn (Resch), zugeordnet. Am Weißen Sonntag, dem 8.4.1956 nahm die neu gegründete Löschgruppe Neukeferloh an der Frühjahrs-Hauptübung in Grasbrunn teil. Die Ausrüstung der Neukeferloher bestand aus 6 C-Hanfschläuchen, einem gusseisernen Standrohr, einem Strahlrohr und einem Hydrantenschlüssel. An ein Fahrzeug war nicht zu denken; die Übungen und Einsatzorte erreichte man mit dem Fahrrad. Diese Utensilien waren auf einem zweirädrigen Handwagen bei Kamerad und Landwirt Otto Bonnet an der Gartenstraße (heute Getränkemarkt Orterer) untergestellt.

Die motorisierte Ära der Freiwilligen Feuerwehr Grasbrunn begann dann im Jahre 1958 mit der Beschaffung eines gebrauchten VW-Bus der Polizei mit eingeschobener TS 8/8. Vorher stellte Gregor Stelzl seinen Milchwagen für Einsätze zur Verfügung.
Dem folgten 1973 ein LF 8 für die Löschgruppe Neukeferloh, sowie ein LF 16 für Grasbrunn, beide Fahrzeuge waren schon mit Sprechfunk ausgerüstet.
Der VW-Bus wurde 1984 gegen ein gebrauchtes MB-Mehrzweckfahrzeug ausgetauscht. Mit dem 1995 beschafften TLF 16/25 war der Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr Grasbrunn komplett.

Dass die Alarmierung noch zu Wünschen übrig ließ, zeigt folgendes Beispiel: Helmut Maier saß am Nachmittag des 13.12.1957 beim „Haarschneiden“. Der Gemeindebedienstete Sebastian Betzl kam aufgeregt in das Friseurgeschäft von Kurt Wagner an der Amselstraße und berichtete von einem Großbrand beim „Feichtmoar“ in Grasbrunn. Insgesamt 8 Feuerwehren bekämpften den Großbrand auf dem Bauernhof von Familie Zehetmair. Erst nach der Installation, einer auch mit der Hand auszulösenden Luftschutzsirene auf dem Voppichler-Haus an der Saarlandstraße, besserte sich die Situation. Die ersten Einsätze betrafen vor allem Nachlöscharbeiten und Nachtwachen. Zu folgenden Großereignissen wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Grasbrunn alarmiert:

11.09.1967, Brand des Stallgebäudes mit Heustadl im Finckschen Gut in Keferloh. Der Einsatz erstreckte sich über 3 Tage.

16.05.1971, Vollbrand des Stallgebäudes beim Moar in Grasbrunn (heute Fam. Grenzebach)

07.11.1972, Brand auf dem Bauernhof von Familie Unterbichler Aufgrund einer intakten Brandwand konnten die Wohnhäuser von der Feuerwehr immer gehalten werden.

1969 erhielt die Gruppe Neukeferloh im neu errichteten Rathaus eine eigene Garage.
Nach dem Auszug des Bauhofs nach Grasbrunn im Jahre 1985 standen der Löschgruppe Neukeferloh zwei Garagen zur Verfügung. In eigener Regie bauten sie einen Aufenthaltsraum aus. Seit der Rathaus-Erweiterung in den Jahren 2003/04 hat die Löschgruppe optimale Bedingungen; so besitzen sie jetzt auch ein Büro und eine Werksatt.

Seit dem 01.05.1973 ist die Einsatzzentrale am Mariahilfplatz rund um die Uhr besetzt. Parallel hierzu wurde die Sirene auf dem Neukeferloher Rathausdach an die zentrale Funkalarmierung des Landkreises München angeschlossen. Ab 1980 erfolgte in Neukeferloh sukzessive die stille Alarmierung mit Funkweckern.

Im Juli 1975 konnte die 1874 gegründete Freiwillige Feuerwehr Grasbrunn ihre 100-Jahrfeier im Festzelt an der Keferloher Straße, hinter dem Moar-Anwesen, begehen. Damals ging man davon aus, dass es sich um die letzte gemeinsame Veranstaltung von Grasbrunn und Neukeferloh handeln werde. Die Gemeinde-Gebietsreform stand vor der Tür; Neukeferloh sollte Vaterstetten zugeschlagen werden.

1979 verstarb völlig überraschend der seit 1960 amtierende Kommandant Otto Feist. Zu seinem Nachfolger wählten die Wehrmänner 1980 Georg Stelzl.

Als Beispiel für unser Einsatzspektrum sollen einige Einsätze des Jahres 1980
dienen:

15.01.1980: Brand in der Gaststätte Stadler in Neukeferloh

31.03./01.04.1980: Scheunenbrand in Putzbrunn, Münchner Straße (Fam. Jakob, heute Tengelmann)

17.04.1980: Kanalbau-Unglück am Schwabener Weg in Neukeferloh, 3 Arbeiter wurden verschüttet; erst nach 1 ½ Stunden konnte der letzte Mann geborgen werden.

15.05. und 16.05.1980: Verheerende Waldbrände östlich von Grasbrunn; u.a. ist die Berufsfeuerwehr München mit einem Tanklöschfahrzeug ZB 6 im Einsatz; alleine am 15.05.1980 brannten 80.000 m² Wald.

21.06.1980: Ehem. Stall im Steinberger-Anwesen von Fam. Feist im Brand.

10.07.-25.07.1980: Brandstifter hielten nachts Grasbrunn und Vaterstetten in Atem.

08.12.1980: Laborbrand im Putzbrunner Gewerbegebiet Ost (Fa. Raychem), 2 Mio. DM Schaden.

Die überörtliche Ausbildung erfolgte, neben den Feuerwehrschulen in Regensburg und Würzburg, in der Wache 2 der Berufsfeuerwehr München an der Aidenbachstraße (Obersendling), zusammen mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr München. Seit 1984 bildet der Landkreis München seine Frauen und Männer im Katastrophenschutzzentrum in Haar selbst aus.

Am 11.09.1982 musste eine Sportmaschine östlich von Grasbrunn notlanden. Zusammen mit der FF Haar wurde der Treibstoff abgepumpt.

1983 wurde unser derzeitiges Feuerwehrhaus in Grasbrunn erbaut und eingeweiht.

Bei einer Einsatzfahrt von der Neukeferloher Enklave am Finkenweg zur alten Schule nach dem schweren Hagelunwetter vom 12.07.1984 verunglückten wir auf der Kreuzung der B 304. Das LF 8 kippte um und erlitt einen Totalschaden. Wir waren damals mehrere Tage im Einsatz gewesen. Am 14.06.1986 konnte ein neues Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 8 geweiht werden. Bald kam noch ein Ford Transit hinzu, der ursprünglich dem Grasbrunner Bauhof gedient hatte. In unzähligen Arbeitsstunden haben wir den Transit für unsere Bedürfnisse umgerüstet.

Am 20.06.1987 brannte nachts ein unbewohntes Holzhaus am Grasbrunner Weg. Das Feuer drohte auf das benachbarte Druckereigebäude überzugreifen. Bereits bei der Ankunft am Gerätehaus in der Lerchenstraße konnten wir den Brandgeruch wahrnehmen. In den Monaten Februar und März 1990 musste zu 59 Einsätzen ausgerückt werden.

Am 26.02.1990 wurde ein Waldbrand in Neukeferloh, der aufgrund starker Winde auf die Wohnbebauung am Schwabener Weg überzugreifen drohte, bekämpft.

Alleine 46 Einsätze wurden bei den Orkanen am 27.02. (Vivian) und 01.03.1990 (Wibke) gefahren.

23.12.1991: Nächtlicher Großbrand im Tenniscenter Gallenberger in Keferloh. Vom Haarer Jagdfeld musste eine 1,2 km lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Löschwasserversorgung zu sichern. 6 Feuerwehren mit 125 Mann, darunter die DASA-Werksfeuerwehr, waren im Einsatz.

26.12.1999: Am frühen Nachmittag kam ohne Vorwarnung ein schwerer Sturm auf. Orkan „Lothar“ hinterließ ein Bild der Verwüstung.

04.05.2000: Ein Getränkelaster aus Oberpframmern fuhr von der B 304 zu schnell in den Grasbrunner Weg in Neukeferloh ein. Die Ladung, 1.300 Tragl Weißbier, kippten auf die Straße.

Sonntagfrüh, 11.08.2002: Nachbarschaftshilfe in Glonn im Landkreis Ebersberg; der Marktort stand nach stundenlangen Regenfällen völlig unter Wasser. Etwa 1.000 Mann, bestehend aus Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehr München und THW waren im Moosachtal im Einsatz.

Ende 2002 wurde unser altes MB-Mehrzweckfahrzeug gegen einen neues ausgetauscht. Am 08.12.2002 wurde unser neuer Mercedes Benz Sprinter eingeweiht.

Die ungewöhnlich starken Schneefälle im Februar und März im Jahr 2006 forderten uns sehr. Die Dächer öffentlicher Gebäude in Neukeferloh mussten vom Schnee mehrmals befreit werden.

Kommandant Jakob Hagn leitet seit 1997 die Grasbrunner Feuerwehr.

Durch ständiger Verbesserung der Ausrüstung sowie gezielter Schulungsmaßnahmen der Feuerwehrleute, verfügt die Gemeinde Grasbrunn, mit der Freiwilligen Feuerwehr Grasbrunn über eine schlagkräftige Komponente.